Bei individuellen Einzelabklärungen wird entsprechend der Fragestellung ein spezielles diagnostisches Angebot erstellt und mit dem Auftraggeber abgesprochen. Zwei Beispiele sollen veranschaulichen, welches Spektrum ein solches Angebot umfassen kann.
Ein gelernter Klempner, hat sich nach einem Schlaganfall (mit deutlicher Reduzierung der körperlichen Leistungsfähigkeit, Einschränkung der Sprechfunktion und Merkfähigkeitsstörungen) und anschließender medizinischer Rehabilitation deutlich erholt.
Es soll überprüft werden, ob er in seinem gelernten Beruf wieder konkurrenzfähig tätig werden kann.
Das diagnostische Angebot würde beinhalten:
Auf dieser Basis können gezielte Entscheidungen über den Weg zurück in ein Arbeitsverhältnis getroffen werden, z. B. durch betriebliches Wiedereingliederungsmanagement oder durch berufliche Neuorientierung und Rehabilitation.
Eine Auszubildende hat nach einem schwierigen Schulbesuch am Ende der Lehrzeit die Kammerprüfung zweimal nicht bestanden.
Es bestehen die Fragen, welche Aussicht auf Erfolg eine Prüfungswiederholung (über eine Ausnahmegenehmigung) im Anschluss an eine entsprechende Nachschulung hat, ob die Auszubildende bei bestandener Prüfung das Berufsbild würde erfüllen können oder ob eine berufliche Integration über eine Teilqualifikation mit entsprechender Unterstützung bei der anschließenden Vermittlung Erfolg versprechender ist.
Das diagnostische Angebot würde beinhalten:
Das Assessment ermöglicht die Entscheidung, inwiefern und unter welchen Voraussetzungen der angestrebte Berufsabschluss auch weiterhin ein realistisches Ziel ist und welche Alternativen sich andernfalls ergeben.
Ihre Ansprechpartner sind:
Sabine Pechtold
Telefon: 040 64581-1688
E-Mail: Pechtold.Sabine@BFW-Hamburg.de
Jürgen Maaß
Telefon: 040 64581-1693
E-Mail: Maass@BFW-Hamburg.de
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