Besuchen Sie uns
auch auf:
Facebook-LogoQype-Logo

Mehrere rollende Kugeln mit glatter Oberfläche.
BFW Hamburg. > Projekte. > Laufende Projekte

Projekte und Modellversuche

Hier finden Sie eine Übersicht über aktuelle Projekte und Modellversuche. Das BFW Hamburg arbeitet eng mit Institutionen und Unternehmen zusammen und beteiligt sich an zahlreichen Projekten, in denen neue Wege zur Qualifizierung und Integration bestimmter, am Arbeitsmarkt benachteiligter Gruppen entwickelt und erprobt werden.

Projekt zur Verbesserung des Integrationserfolgs und Stärkung der Gesundheit

Ein Projekt des BMAS mit dem BFW Hamburg - in Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule und dem BFW Köln

Laufzeit: bis Mitte 2013

Förderung arbeitsbezogener Bewältigungsmuster zur Verbesserung des Integrationserfolgs bei Rehabilitanden sowie die Stärkung der Gesundheit; dies sind die Leitmotive eines Projektes, das in Kooperation zwischen den Berufsförderungswerken Hamburg und Köln sowie dem Institut für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation (iqpr) an der Deutschen Sporthochschule durchgeführt wird.

In dieser wissenschaftlichen Studie werden unterschiedliche Bewältigungsmuster des beruflichen Alltags gemessen und durch gezielte Interventionen verbessert.

Im Berufsförderungswerk Hamburg werden durch Fachleute (PsychologInnen und SozialpädagogInnen) die Interventionen mit Teilnehmern durchgeführt sowie Daten erhoben.

Ausgangspunkt des Projektes sind Studienergebnisse des iqpr, die auf einen Zusammenhang zwischen arbeitsbezogenen Bewältigungsmustern und Integrationserfolg nach beruflicher Rehabilitation hinweisen. Gemessen mit dem Instrument „Arbeitsbezogenes Verhaltens- und Erlebensmuster“ (AVEM) wurden bei vier Mustern, die mit einem unterschiedlichem Gesundheitsrisiko einhergehen, verschiedene Vermittlungsquoten gefunden.

Projektziele und Durchführung

Wesentliche Ziele des Projektes sind die Erkennung individueller Gesundheits- und Vermittlungspotenziale und die darauf abgestimmte optimale Förderung im Rahmen von Interventionen, die zukünftig in die berufliche Rehabilitation integriert werden können.

Es handelt sich bei dem Projekt um eine Längsschnittstudie mit vier Erhebungszeitpunkten. Diese sind zu Beginn der Rehabilitation, am Ende des ersten und des zweiten Qualifizierungsjahres sowie nach Abschluss der Rehabilitation. Eine Kontrollgruppe ermöglicht den Vergleich von Veränderungen im Bewältigungsverhalten und der Häufigkeit erfolgreich integrierter Personen.

Bisher haben sich über 750 Teilnehmer der beiden Berufsförderungswerke an den Befragungen beteiligt. Bereits jetzt ist deutlich, dass ungünstige Gesundheits- und Bewältigungsmuster im Vergleich zur berufstätigen Allgemeinbevölkerung häufig vorhanden sind. Diese Tatsache unterstreicht die Relevanz des Projektansatzes für die Berufsförderungswerke. Erste Ergebnisse zum Effekt der Interventionen sind Anfang 2011 zu erwarten. Das Projekt läuft noch bis Mitte 2013. Im Anschluss wird den Berufsförderungswerken ein Manual zur Durchführung der Interventionen zur Verfügung gestellt.

Haben Sie Fragen zu diesem Projekt?

Ihre Ansprechpartnerin ist:
Sabine Pechtold
Telefon: 040 64581-1688
E-Mail: Pechtold.Sabine@BFW-Hamburg.de